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Kurzbericht zur Deutschen Pinball 2000 Meisterschaft 199911. Dezember 1999 - Hamburg - Das Finale - Gauselmann - Pinball 2000Bericht geschrieben von Martin WiestAm 11.12.1999 fand in den Falkenriedhallen im Norden Hamburgs die erste deutsche Pinball2000 Meisterschaft statt. An diesen Meisterschaften durften neben den qualifizierten Spielern der beteiligten Spielstätten (hauptsächlich Merkur Spielotheken), deren Anreise bezahlt wurde, auch einige Spieler mit einer Wildcard (vergeben über die Pinball2000.de Webseite) teilnehmen. Nachdem erst am Freitag den 10.12. für mich und meinen Sohn Lukas die Wildcards per Post eintrafen, konnten wir nur durch die kurzfristige und beherzte Aktion meiner Frau noch die Reise nach Hamburg (Lübeck) mit dem ICE schaffen. Nach kurzer Nacht bei den Schwiegereltern trafen wir dann am Samstag um kurz nach 9:00 Uhr pünktlich zur Registrierung in Hamburg ein. Schon der Eingangsbereich der ehemaligen Werkshallen war spacig aufgemacht mit diversen Aliens, Nebelgeneratoren und Lichteffekten. Nach der Registrierung im Foyer kam man in den Hauptbereich der Amusement Halle, wo neben 2 Fahrsimulatoren, 3 Darts und diversen Touchscreens auch 2 Star Wars zum Free Play aufgestellt waren. Außerdem gab es in dieser Halle diverse Biergartentische und einen Tresen, an dem Getränke und einiges Essen verkauft wurde. Gegen 10:30 Uhr öffnete sich dann der Vorhang zur Haupthalle, in der die Turniergeräte und einiges anderes aufgebaut waren. Auf zwei Bühnen befanden sich 4 bzw. 1 Revenge from Mars (RFM) für die Endspiele. Daneben waren die Hauptgewinne (ein Beetle, ein Motorroller sowie 2 Mountain Bikes) aufgebaut. Im Eingangsbereich befand sich die Turnierleitung, aufgeteilt in 4 Schalter für je 4 Bundesländer. An der Wand daneben befand sich der Fun-Turnier-Bereich, wo an ca. 10 Geräten (Star Wars und RFM) in kleinen Fun-Turnieren den ganzen Tag Preise gewonnen werden konnten. Hierzu konnte sich jeder Playcards und 4 Token am Turnierschalter abholen und dann ein kleines Turnier spielen (oder auch nicht). Der Gewinner gab dann die Playcard wieder ab und erhielt einen Preis nach Wahl (Beispiele: T-Shirts, Schirme, NBA-Caps, Tassen, Merkur-B Radios, Starwars Buch, Starwars PB2K Video etc.). Viele nutzen dies intensiv und schleppten säckeweise Preise nach Hause, da ja nichts kontrolliert wurde. Leider hielt sich niemand an die vorgegebenen Regeln für die verschiedenen Fun-Turniere, die eigentlich recht einfallsreich waren und auf jedem Gerät beschrieben standen. Neben diesen Fungeräten befand sich der GPA-Stand mit unserem GPA-Transparent. Auf dem Stand waren vor allem Sebastian Sievers und Heribert Eiden beschäftigt, den interessierten Besuchen GPA-Infos abzugeben sowie auch 'Revenge from Mars'-Promo-Plastics zu verteilen. Im Hauptbereich der Halle befanden dann sich die 71 RFM-Geräte für das Turnier. Die Geräte waren in einer schönen Form aufgebaut und alle durchnummeriert. Ein beeindruckender Anblick!! Alle Geräte waren zunächst auf Token programmiert, womit eigentlich ein Üben unmöglich war (viele holten sich nachher aber Token von den Fun Turnieren). Das Turnier: Immer zur vollen Stunde (11:00 Uhr, 12:00 Uhr) sollten die Ausscheidungsspiele beginnen. Dabei wurde immer an einem vorbestimmten Gerät in einer ausgewählten 4er-Gruppe des jeweiligen Bundeslandes gespielt, wobei die besseren 2 in die nächste Runde kamen. Es gab kein doppeltes KO-System, d.h. ein schlechtes Spiel und man war draußen (also nicht besonders schön). Gespielt wurde zunächst um die 16 Landesmeister zu ermitteln. Gesetzte Spieler starteten in ihrem Bundesland, während die Wild-Card-Spieler benutzt wurden, um die einzelnen Bundesländer auf volle 2er-Potenzen aufzufüllen. So spielte z.B. Dirk Tiedt aus Köln mit einem Niederländer zusammen in Bremen, während Heribert Eiden aus Köln in Mecklenburg-Vorpommern startete und diverse Niederländer in Bayern auf Punktejagd gingen. Dies wäre an sich ja kein großes Problem gewesen, wenn nicht in den Ländern sehr unterschiedlich viele Spieler starteten. Während in Bayern wohl 64 oder mehr Spieler an den Start gingen (Lukas und ich mussten auch in Bayern mitmachen) waren es in MV, Bremen und anderen Ländern nur 4 Spieler. In Bremen reichte somit schon ein gutes Spiel, um auf die Bühne in den Endkampf des Landes zu kommen, während man dazu in Bayern 6 Spiele brauchte. Dies war schon recht ungerecht, zumal der Sinn des Landesmeistes eigentlich verloren ging, wenn Fremdspieler hier zugelost wurden. Die GPA-Vertreter schafften es leider nicht in die Endrunde: Während Heribert Eiden schon in der MV-Vorrunde ausschied, schaffte es Dirk Tiedt immerhin in das Länderfinale von Bremen, wo er sich einem Niederländer (dem späteren Gesamtzweiten) geschlagen geben musste. Mein Sohn Lukas schied unglücklich in der 2. Runde in Bayern aus, wurde dabei aber von vielen lobend beachtet - war er doch mit mindestens 10 Jahren Abstand der jüngste Teilnehmer. Er hatte danach aber viel Spaß in den Fun-Turnieren. Ich schaffte es immerhin bis in die 4.-Bayerische-Runde, wo ich mit einem 'grottenschlechten' Spiel leider ausschied. Den Endkampf der 16 Landesmeister sah ich dann nicht mehr, da ich zurück nach Lübeck musste um meinen Sohn ins Bett zu bringen...... Die Namen der Landesmeister sowie die vier besten Pin2000 Spieler in Deutschland sind auf der Webseite von www.pinball2000.de zu finden. Alles in allem war es eine tolle Veranstaltung, wenn auch manches am Turnier vielleicht nicht optimal war. Hoffentlich organisiert die Gauselmann-Gruppe im nächsten Jahr wieder eine ähnliche Veranstaltung (vielleicht unter GPA Beteiligung), auch wenn diese dann vermutlich an Stern-Geräten und nicht mehr an Williams-Flippern ausgetragen wird. Bis bald Die GPA bei Antenne BayernIm Dezember '99 war die GPA zu Gast in der Radioshow "Vereinsbayern"
Andreas Witte, Robert Kraske, Marco Wopkes, Klaus Mühleisen, Günther Beer, Bernhard Wagner,
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