ℹ️ 📰 🦸‍♂️

Neues aus der Rubrik „Die GPA fragt nach!“

Heute mit Pin & Play im Interview.

Familie Knopf – drei Menschen, ein gemeinsamer Funke: Flipper, Abenteuer und eine ordentliche Portion Humor. Während Georg und Jim beim Pin & Play im Rampenlicht stehen, hält Katrin im Hintergrund alles zusammen – ob beim Restaurieren der Automaten, beim Tauchen oder auf Reisen. Besonders gefreut hat uns, dass wir die beiden im Interview begrüßen durften und sie den Weg zur GPE nach Bielefeld finden werden – inklusive einer kleinen Besonderheit, die sie exklusiv für uns mitgebracht haben. Und natürlich darf die Geschichte hinter dem wohl legendärsten Namen der Flipper-Szene nicht fehlen: Jim Knopf, ein Name, der seit Kindheitstagen für Lächeln sorgt. 14 Fragen und 14 Antworten und ein Angebot, dass Georg und Lukas nicht ablehnen konnten! Viel Spaß beim Lesen und Stöbern! 


Heiko: “Pin & Play. Wer steckt eigentlich dahinter? Stellt euch dich bitte einmal vor!” 

Gestatten Familie Knopf. Die Eltern Georg & Katrin und Sohn Jim. Während Katrin viel im Hintergrund aktiv ist, stehen Georg und Jim für das Pin & Play im Rampenlicht. Wir schaffen die Flipper an, restaurieren, basteln, putzen und dann wird geflippert. Mit der Familie, Freunden und Gleichgesinnten.  

Ansonsten teilen wir uns die Hobbys Reisen & Wassersport (insbesondere das Tauchen hat es uns angetan) – Katrin liebt das Wandern in der Natur, Jim & ich sind lieber auf oder am Fußballplatz. BBQ, schottische Whiskys, ein Motorrad und gut gefüllte Bücherregale komplettieren den Freizeitspaß. 

Das Flipper spielen hat Georg mit in die Familie gebracht. In seiner Jugend gab es kaum eine Kneipe, in der kein Flipper stand. Der erste Flipper war 1978 ein Flash aus dem Hause Williams. Taschengeldfeindlich wurde es allerdings erst als er auf den ersten Centaur (Bally) getroffen ist. Und als er jetzt Flipper wiederentdeckt hat und die ersten Automaten im Haus Einzug gehalten haben, waren das die ersten Berührungspunkte für Jim und Katrin. Am Anfang hat Jim eigentlich nur minutenweise gespielt, insbesondere wenn in einer Flipper-Battle entschieden worden ist, wer bspw. das Auto waschen oder die Gasse fegen muss. Aber nach und nach, ist der Funke übergesprungen und er flippert heute regelmäßig und auf sehr gutem Niveau.   

Heiko: “Wirklich sehr abwechslungsreich und vor allem viele interessante Hobbys. Aber kommen wir doch mal zu Jim. Dein Name weckt bei mir sofort Nostalgie! Die Kombination aus Vor- und Nachnamen klingt wie aus einem Abenteuerbuch. Hat das etwas mit der Wilden 13 oder Lukas, dem Lokomotivführer zu tun? Oder steckt eine ganz andere Geschichte dahinter? Wie kam es zu dieser Namenskombination?” 

Meine Eltern waren der Meinung, wenn der Nachname Knopf lautet, gibt es nur einen möglichen Vornamen. Jim. Der Name ist kurz und einprägsam, außerdem in Deutschland eher selten. Mein Vater erzählt Freunden oft das die einzige Alternative zu meinem jetzigen Vornamen wäre „Alarm“ gewesen und stellt sich dann immer vor, was das ausgelöst hätte, wenn er in der Öffentlichkeit laut meinen Namen gerufen hätte. Mit Jim Knopf, bin ich bis heute gut durchgekommen, auch wenn es oft Rückfragen gibt. Allerdings immer mit einem Lächeln.  Und was ist falsch daran, wenn Dich jemand anlächelt?   

Heiko: “Alarm Knopf, das wäre wirklich sehr selten gewesen… Aber danke für deine Erklärung und auch das “Lächeln” dazu 😉 lasst uns wieder auf euer Hobby schauen und die schweren und platzbedürftigen Flipper. Wann kam der Moment, an dem ihr dachtet: „Wir brauchen mehr Platz!“? Gab es einen bestimmten Auslöser, der euch dazu gebracht hat, nach einer Location zu suchen? Wie lief die Suche – eher spontan oder lange geplant?”  

Zuletzt hatten wir 8 Flipper im Keller, Arcade-Gaming, Tisch-Kicker, Darts und Kartentische haben auch noch ein bisschen Platz in Anspruch genommen. Als wir dann erste Flipper bei Freunden unterstellen mussten und die Gespräche mit Katrin über die Nutzungsänderung des Bügelzimmers nicht sehr positiv gelaufen sind, war klar: Wir brauchen eine „Flipper-Location!“ Nachdem sich dieser Gedanke gefestigt hatte, haben wir uns noch ein paar Wochen damit beschäftigt, ob wir das für uns privat machen oder die „Sammlung“ der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Das Ergebnis war das „Pin & Play“ in der für uns perfekten Location. Die Suche hat ca. 1 Jahr gedauert. Allerdings hat sich das „Warten auf die richtige Gelegenheit“ gelohnt. Im Cafe-Bistro Alla-Hopp sind wir sehr gerne gesehen und man teilt unsere Leidenschaft für das Retro-Gaming. Unsere Gäste sorgen für eine Belebung des Bistro – Geschäftes – ein klassisches Win-Win 😉     

Heiko: “Das ist eine interessante Geschichte und zeigt deutlich, dass nicht jede Gelegenheit genutzt werden sollte, sondern die Devise, auf die richtige Gelegenheit zu warten. Die Location stand somit. Wie entstand dann der Name „Pin & Play“? War das Liebe auf den ersten Blick oder ein kreativer Prozess mit vielen Ideen? Was bedeutet der Name für euch persönlich?”  

Mittlerweile bedeutet uns der Name richtig viel. Ausgedacht haben wir uns das zusammen mit Romina (Marketinggenie und natürlich aus der Familie). Sie hat uns mit dem Logo geholfen und steht uns bis heute mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir wollten das man das Retro-Gaming auf Flipper bezieht und die Erwartungshaltung nicht in Richtung Arcade Gaming geht. Und wir finden das ist uns ganz gut gelungen. Leute sprechen vom Pin & Play, die Homepage, unser Instagram – Auftritt aber auch die Face-Book Präsenz tun ein Übriges. Das Pin & Play steht für die Liebe und die Leidenschaft zu Flipperautomaten.

Heiko: “Das war mit Sicherheit ein großer Invest und hat euch auch viel Zeit gekostet. Die Suche und der Aufbau. Aber einige Arbeiten machen sich auch nicht von allein. Ihr habt gesagt, dass ihr darüber entscheidet, wer Arbeiten im Haushalt übernimmt, in einem sogenannten Flipper-Battle. Wie läuft das ab? Und vor allem: Wer gewinnt häufiger – Vater oder Sohn?” 

Das ist tatsächlich richtig. Entscheidungen wer eine „ungeliebte (Haus- und Garten) Arbeit“ erledigt werden am Flipper entschieden. Die Regeln sind einfach: Der Verlierer der letzten Runde entscheidet an welchen Flippern gespielt wird. Wer zuerst 3 Spiele gewonnen hat, darf sich grinsend zurücklehnen. Jim wählt oft Flipper aus dem „Jetzt“ wie bspw. Godzilla, Elton John oder Harry Potter. Wenn es Georg wichtig ist zu gewinnen, setzt er auf die Klassiker. Aber es gibt immer wieder Überraschungen und wir haben nach wie vor ein Riesenspaß. Die Ergebnisse sind recht ausgeglichen – Jim kennt die Flipper und all ihre Missionen und punktet auch mit tollen Reflexen. Bei Georg ist es die Erfahrung und der „Körpereinsatz!“ 😉

Heiko: “Wirklich verrückt, aber sehr sympathisch 😊 Dann hoffe ich, dass nicht zu viele Flipper aus dem „Jetzt“ Einzug gewähren! Wie steht es denn um das Flippern in eurer Region? Gibt es eine aktive Community, regelmäßige Treffen oder eher eine kleine, eingeschworene Szene?”  

In unserer Region gibt es ein gewisses Angebot. In Karlsruhe (45 km entfernt) sind die Retro-Gamer als eingetragener Verein zuhause. Die haben zwar den Schwerpunkt Arcade-Gaming aber auch um die 15 Flipper in der Ausstellung. Die Jungs kommen auch regelmäßig zu uns und wir helfen uns auch gegenseitig aus (mit Teilen, Tipps, Leihgaben etc.). Dann gibt es noch „Jochens-Flipperwelt“ (ebenfalls ca. 45 km) – ein privater Sammler, der zwei- bis vier Mal im Jahr für alle Flipperfans die Pforten öffnet. Was uns von allen Locations unterscheidet: Wir haben täglich von Morgens- bis abends geöffnet und betreiben unsere Flipperautomaten wie früher: Du wirfst eine Münze ein und dafür bekommst Du Spielspaß.

Heiko: “Der Support untereinander ist wirklich großartig. Auch wenn Flippern noch nicht wieder in der Öffentlichkeit steht, wie es einmal war. Aber dennoch ist die Flipperdichte bei euch schon hoch. Lasst uns mal auf das Ganze von oben schauen. Was wünscht ihr euch für die deutsche Flipper-Community? Mehr Sichtbarkeit? Mehr Events? Oder vielleicht eine stärkere Vernetzung untereinander?” 

Aus unserer Sicht gab es nicht wirklich eine Community. Aber – und dazu möchten wir beitragen – gefühlt wächst die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Das „Flippermarkt – Forum“, diverse Foren und Gruppen im Netz (Instagram und Facebook) sind zuletzt recht aktiv gewesen. Vor kurzem ist das Saarcade dazu gekommen und hoffentlich schon bald, öffnet das Flippermuseum Seligenstadt – nach langwierigen Renovierungsarbeiten – seine Pforten wieder. Und Ihr seid mit der GPA und dem Flipperverein ja auch rege unterwegs. Wir wünschen uns, dass die Aufmerksamkeit weiterwächst. Das Leute erkennen, dass der Spielspaß auf einem Flipper zeitlos ist. Das es Spaß machen kann, aber auch als Sport ausgeübt werden kann. Um das zu unterstützen, versuchen wir auch in der Ausstellung alle Facetten aufzuzeigen. Vom elektromechanischen Flipper bis zu den neuesten Modellen. Aber auch Raritäten und Kuriositäten wie den Hyperball, Caveman oder Hercules möchten wir unseren Gästen zugänglich machen. Wir möchten Besucher auf eine Zeitreise mitnehmen und die ganze Bandbreite zeigen. Und bis jetzt – ganz ohne Ausnahme – sind uns auf dieser Reise unglaublich netten Leute begegnet – einfach großartig.  Wir halten also fest: Wer flippert, kann kein schlechter Mensch sein! 

Heiko: “Euer Ansatz der Zeitreise ist wirklich spitze. Ihr zeigt dadurch die Vielfalt und die technischen Epochen der Flipper. Wirklich ein Traum das Ganze! Aber was wäre euer größter Flipper-Traum? Ein bestimmter Automat? Eine eigene große Halle? Oder vielleicht ein Event, das ihr selbst organisiert?”  

Den größten Traum haben wir uns mit dem Pin & Play ja schon erfüllt. Und wir werden weiterwachsen. Noch in diesem Monat wird die Werkstatt auf dem Stand sein, dass wir alles „Inhouse“ machen können. Anfang 2026 vergrößern wir die Ausstellung auf ca. 30+ Pins. Auf unserer privaten Wunschliste stehen 30 Pins, die wir einmal besitzen wollen und die dann NIE mehr gehen. Und wir sind nah dran – es fehlen uns noch 5 Flipper. Daneben hätten wir gerne noch 10-15 Flipper, die wechseln werden. Einfach um die Ausstellung lebendig zu gestalten. Aber dabei bleibt es dann auch – für uns ist das die kritische Masse. Die Anzahl von Flippern, die wir auf einem sehr guten Niveau am Laufen halten.  Und das ist bei 30+ Geräten schon eine Herausforderung. Nicht vergessen: Wir machen das leidenschaftlich, aber nebenberuflich. Da ist es wichtig den Spaß zu behalten aber auch die Flipper am Laufen. Eine Ausstellung, in der mehrere Flipper NICHT laufen, dass wird es bei uns nicht geben.  

Heiko: “Das sind wirklich sehr gute Aussichten und die Rotation kommt beim Publikum bestimmt mega gut an! Ein Punkt ist auch für mich ganz wichtig: Es ist nebenberuflich und ein Hobby. Gibt es dann noch Platz und Raum für Events bei euch?“


In Sachen Events geben wir 2026 richtig Gas: 

  • Es bleibt täglich geöffnet von 09.00- 24.00 Uhr – am Wochenende und nach Absprache auch länger. 
  • Am 12. Januar haben wir unseren ersten Geburtstag gefeiert. 
  • April / Mai werden wir erstmals den Pin & Play Cup veranstalten – ein Flipper-Turnier, dass aufgrund seiner Struktur und dem Preisgeld ganz sicher auf großes Interesse stoßen wird.  
  • Im Juli veranstalten wir ein „Outdoor-Flippern“ – ein Heads-Up Turnier auf offener Straße – mit Zuschauern, die an diesem Lichtermeer einfach nicht vorbeifahren können – wir haben dieses Jahr immer wieder mal Flipper nach draußen gerollt – in 2026 möchten wir die ganze Straße säumen. 
  • Im September sind die Stadtmeisterschaften, wo sich die Vereine der Stadt Waghäusel in 4er Teams batteln können. 
  • Und im November, gibt es die „Lange Nacht des Flipperns“ – abends langsam eingrooven und ab 24 Uhr beginnen wir mit Sit- und Go Turnieren, Flipper-Quiz und Pinball-Challenges der etwas anderen Art. Alles zielführend darauf ausgerichtet am nächsten Morgen gemeinsam zu frühstücken! Das Frühstück geht auf uns – sofern die Spielerinnen / Spieler von Mitternacht bis zum Morgen auch durchgehalten haben 😉      

Heiko: “Vielseitig und spannend wird es bei euch in 2026 zugehen. Großartig, was ihr so vorhabt, und rund um die Flipper bewegen wollt. Wir sprechen die Ganze Zeit von Flipper-Automaten. Aber abseits vom Flippern: Was sind für euch die „Evergreens“ der Retro-Welt? Welche Klassiker dürfen für euch nie fehlen – egal ob Konsole, Arcade oder andere Kultgeräte?”  

Wir haben einen Fun4Four, den wir nicht missen wollen und wir stehen auch öfter am Steel-Dart. Brettspiele sind gern gesehen, Skatrunden, Pokerturniere – wird sind für alles offen. Arcade Gaming lieben wir – deshalb besuchen wir regelmäßig die Retro-Gamers in Karlsruhe – aber wenn ihr noch eine coole Idee habt: Her damit. Theoretisch haben wir noch 600qm im ersten Stock 😉 

Von was wir wirklich träumen, ist ein Williams Joust aber bislang haben wir noch Niemanden gefunden, der uns einen bezahlbaren Joust angeboten hat…. Aber wir bleiben geduldig und hoffnungsfroh. 

Heiko: “Ich hoffe doch, dass Jemand auf diesen Beitrag aufmerksam wird und ihr einen Deal mit dem Joust bekommt. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen! Und vielleicht steht auch einer auf der GPE in Bielefeld… Was möchtet ihr beide denn noch einmal gemeinsam im Retro-Gaming-Bereich erleben? Gibt es ein Projekt oder ein Event, das ihr unbedingt zusammen umsetzen wollt?”  

Wir möchten die oben aufgeführten Events dauerhaft etablieren. Es sind Formate dabei, die vorher noch keiner in der Form veranstaltet hat und wir werden die Events liebevoll ausgestalten und allen Teilnehmern das „Besondere“ bieten. Es wäre schön, wenn wir dabei unterstützt werden.  

Zwei Projekte gibt es übrigens noch, die es noch nicht auf die Eventliste geschafft haben.   

Aber es sind „Herzens-Projekte!“ Wir suchen noch nach den richtigen Partnern und feilen am Format aber im Wesentlichen geht es um Folgendes: 

  1. Wir möchten Jugendliche von Schulen einladen mit Lehrer zu uns zu kommen. Wir möchten sie mit unseren Flippern bekannt machen, die Technik dahinter erklären, sie einladen gemeinsam mit uns Kleinigkeiten zu reparieren und dann gemeinsam Flippern bis die Finger bluten.  
  2. Flippern für einen guten Zweck (vielleicht sogar mit Versteigerung eines Flippers) – wer die Spenden bekommen soll, darüber sind wir uns schon einig. Aber für die Ideenfindung und die Ausgestaltung müssen wir uns noch etwas Zeit nehmen. 

Vielleicht starten wir damit in 2027 😉   

Heiko: “Gerne sind wir von der GPA bereit, euch dabei zu unterstützen. Herausfordernd ist immer die Entfernung und Bereitschaft. Aber wo ein Wille, da ist auch ein Weg. Gerade Jugendliche zu fördern, finde ich spitze! Dazu tauschen wir uns auf jeden Fall nochmal aus. Versprochen! Ich bin wirklich angetan von euch: Euer Mut, Geräte einfach aufzustellen und alle spielen zu lassen: Beeindruckend! Und auch die Ideen, die ihr habt. Aber solch eine Entscheidung, soviel zu investieren, vom finanziellen Aspekt einmal ganz abgesehen. Gab es dazu Bedenken oder war dieser Weg für euch sofort klar?” 

Wir wissen, es lässt sich damit kein Geld verdienen. Das war auch nicht die Intention. Aber wir wollten, dass Flipper wieder populärer werden. Flipper sind eine vom Aussterben bedrohte Art – wir wollen helfen sie zu retten. Vielleicht gelingt es uns auch gemeinsam, dass Flippern als Sport wahrgenommen wird. Das erreichen wir nicht hinter verschlossenen Türen! Flipper wurden von jeher gebaut, um vielen Menschen Freude zu machen. Unsere Flipper sollen genau diesen Zweck erfüllen. Deshalb sind unsere neuen Geräte „Limited Edition“ oder auch „Collectors Edition“ – dergleichen Geräte, wie auch die Raritäten findet man normalerweise nicht in einer Ausstellung. Jim und ich haben uns die Frage gestellt, ob Flipperfreunde, die sich eben keinen Godzilla LE mit allen Modifikationen leisten können oder wollen, auch nie einen spielen sollten. Wir finden: Wer gerne flippert soll auch einmal die Chance haben an diesen Automaten eine Kugel abzuziehen. Das Feedback, dass wir bekommen, ist toll und ja – irgendwann werden wir merken, dass es Abspielungen an diesen Geräten gibt, die man im privaten Besitz nicht hat oder viel später wahrnimmt´- aber bis dahin haben wir ALLE GEMEINSAM Spaß! Das ist es uns wert. 

Übrigens schaffen wir es mittlerweile, dass die Einnahmen unsere Kosten decken. Inklusive Ersatzteile, Reparaturkosten und kleineren Anschaffungen. Das ist mehr als wir uns erhofft haben – wir sind jetzt schon sehr zufrieden. Und wenn eines Tages sogar etwas übrig bleibt – ratet mal, was damit geschieht? Richtig! Wir stecken es in unser Pin & Play. Versprochen.

Heiko: “Ihr sprecht es gerade an. Wartung und Bereitstellung kosten auch viel Zeit – wie schafft ihr das? Gerade wenn ihr selbst gerne spielt: Wie bringt ihr das alles unter einen Hut?”  

Jim studiert und spielt aktiv Fußball – Zuhause hat er ebenfalls einige To-Do’s und ich habe einen anspruchsvollen, zeitintensiven Beruf. Da ist es gar nicht so leicht einmal abzuschalten. Den Alltag mit all‘ seinen Problemchen zu vergessen. Und jetzt ratet, mal wo uns das am besten gelingt? Richtig. Beim Flippern mit Freunden, beim Schrauben mit der Crew und beim Organisieren von Events. Hat man nicht genau dafür ein Hobby? Und wenn man etwas gerne macht, spielt es keine Rolle wieviel Zeit es braucht und ob es sich lohnt! Das Pin&Play ist unser Ruhepool, unsere Komfortzone, ein Spaßtempel – ein wahrgewordener Jugendtraum. 

Heiko: “Wenn ihr den Ruhepool zwischen Flippern findet, ist es ein toller Ausgleich, das stimmt! Ihr seid mit Herzblut bei der Sache. Sowas motiviert: Würdet ihr euren Weg einmal auf der GPE in Bielefeld vorstellen? Vielleicht motiviert es noch andere, die sich vielleicht noch nicht trauen? Viele stehen sicher vor ähnlichen Entscheidungen. Hättet ihr Lust, Tipps zu geben, worauf man achten muss? Ich stelle mir da einen Vortrag vor, aus dem ihr berichtet und andere dazu ermutigen könntet.”  

Eurer Einladung würden wir jederzeit und sehr gerne Folge leisten. Es ist uns eine Ehre. Und gerne sprechen wir über Flipper und die Leidenschaft, die uns antreibt. Falls es interessant ist, sprechen wir gerne auch über unsere Flipper-Philosophie. Vielleicht sind unsere Events und die Ideen dahinter auch für andere interessant. Natürlich möchten wir auch weiter lernen und sind an einem regen Austausch mit Euren Mitgliedern und Besuchern interessiert. Wir möchten von Euren Tipps, von Euren Erfahrungen profitieren und unser Netzwerk vergrößern. Ob wir ernsthaft jemanden dazu raten, würden Flipper öffentlich zugänglich zu machen? Eher nicht! Nur wenn man akzeptiert, dass sich dieses Konzept nicht im klassischen Sinn rechnet, wenn man im Hinterkopf behält das es ein Hobby, eine Leidenschaft ist und der Kreis der Interessierten sehr klein, dann kann man darüber nachdenken. Wenn wir bspw. einen Flipper von Stern, LE erwerben, Münzprüfer und Gadgets verbauen, was glaubt ihr wie lange wir auf den ROI (Return of Invest) warten? So viel sei vorweggenommen, man braucht einen langen Atem. 

Heiko: “Das hört sich super an. Gerne planen wir euch ein und freuen uns auf euren Besuch. Aber ihr seid auch so schon sehr bekannt und vor allem sehr aktiv in den sozialen Medien. Wie wichtig ist für euch die digitale Reichweite, um Flippern und Retro-Gaming bekannter zu machen? Seht ihr darin die Zukunft der Community?”  

Wir haben das Glück, dass wir in der Familie ein kleines Marketing-Genie haben (Danke Romina!!). Während ich aufgrund meines Alters noch in einer Welt lebe, in der man sich eine HP ansieht, hat Jim von Beginn an für Instagram und Facebook plädiert. Der Kompromiss war – alles zu machen 😉 Wir haben also Zeit und Gehirnschmalz investiert, um auf diesen drei Säulen eine brauchbare Medienpräsenz zu bauen. Das hat Spaß gemacht und eigentlich nur ein paar Stunden gebraucht. Viel wichtiger erscheint es uns, dass alles wochenaktuell mit Leben zu füllen. Dabei Wiederholungen zu vermeiden, mit unseren Posts nicht zu nerven bspw. aufgrund der Inhalte oder der Häufigkeit. Es soll lebendig, abwechslungsreich und lesenswert sein. Deshalb geben wir uns auch große Mühe mit den Texten, unseren Recherchen oder der Qualität von Fotos / Videos. Halbe Sachen gibt es nicht im Pin & Play. Unsere Flipper sind top, unsere Location ist prima und unsere sozialen Medien sind es auch. Die Leidenschaft spiegelt sich in allen Bereichen wider. Und wisst Ihr was? Vielleicht ist das genau der Grund, warum wir die besten Gäste der Welt haben! Die Personen, die genau das zu schätzen wissen 😉 

Heiko: “Haltet weiter an euren 3-Säulen fest, so erreicht ihr wirklich viele Menschen, die schon aktiv sind und auch die, die wir infizieren wollen! Es hat mir Spaß gemacht. Danke euch beiden für das Interview und eure Zeit! Ich rate allen, euch diesen Auftritt selbst anzuschauen. Es macht Spaß euch auf den sozialen Medien zu folgen und die neuen Dinge live mitzuerleben! Ich drücke euch die Daumen für das Jahr 2026 und freue mich euch auf der German Pinball Expo in Bielefeld persönlich kennenzulernen.”